Bilder zur Geschichte: griechische Kunst und Architektur, Literatur Geschichte und Vorgeschichte des antiken Griechenland

griechische Architektur:  Zeustempel in Olympia
Geschichte, Kunst und Architektur
■ Im Sinne der klassischen Archäologie reicht die griechische Kunst zeitlich vom 11. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. und ist ein konsequentes streben der Wirklichkeit ein Abbild zu geben. Formen der altgriechischen Kunst: attische protogeometrische Gefäßbemalungen [10./11. Jahrhundert v. Chr.], Geometrischer Stil der Vasenmalerei und Kleinplastik um 900 - 700 v. Chr.; Dipylonstil: Menschen-, Tier- und Pflanzendarstellungen und zusetzen geometrischer Ornamente, wie Linien, Punkte, Kreise, Drei- und Vierecke u. ä..
altgriechische Kunst, Vasenmalerei
■ Anfänge des Tempelbaues gab es im 9. Jahrhundert v. Chr., etwa der Orthia-Tempel in Sparta. Die griechische Kunst entfaltete sich eng im Zusammenhang mit der altgriechischen Staatsform, mit dem Stadtstaat [Polis]. Bis Mitte des 8. Jahrhunderts verlief die Kunstentwicklung im antiken Griechenland im wesentlichen unbeeinflusst von äußeren Faktoren. Erst ab ca. 750 v. Chr. öffnete sich die griechische Kunst der Außenwelt, vor allem der überlegeneren altorientalischen Kunst und Kultur. Die Darstellung von Mythologien begann in dieser Stilepoche. Durch die Berührung mit den altorientalischen Kulturen fließen Elemente der orientalischen Kunst ein: protokorinthische und korinthische Vasen, 8-7. Jahrhundert v. Chr.. dabei Verwendung von Mustern der orientalischen Teppichweberei; pflanzliche Motive wie Lotusblüten; realistische Tierdarstellungen ... die ältere griechische Geschichte


Kunstmotiv: Kentauren
Kunstmotiv: Zentauren
■ Auch Kentauren; Pferdemenschen aus der griechischen Mythologie ... es sind wilde Fabelwesen mit menschlichen Oberkörper und Pferdeleib. Sie sind nach der griechischen Sage die nachkommen des Ixion [König der Lapithen]. berühmte Kentauren waren Cheiron und Nessos. Sie gelten im Gegensatz zu den Lapithen , ursprünglich als Sturmdämonen, als Personifikation des Sturmes.
■ In der Kunst wird der Zentaurus zu einem beliebten Symbol für die tierischen Triebe der menschlichen Seele. Urbild der Zentauren waren vielleicht wilde, berittene Steppenvölker, wie es später die Skythen waren. In der nordisch-germanischen Mythologie klingt das Zentauren-Sturmmotiv vielleicht in der ''Wilden Jagd'' und dem ''Wilden Heer'' an ...