[Online Bilder-Pilzbuch] Amanita phalloides, Grüner Knollenblätterpilz, Sehr Giftig! [Pilze Bestimmung]
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Amanita phalloides, Grüner Knollenblätterpilz, Sehr Giftig!
Amanita phalloides, Grüner Knollenblätterpilz Sehr Giftig! Auch Giftgrünling ...
Grüner Knollenblätterpilz, Amanita phalloides

Der Hut dieser größeren Knollenblätterpilz-Art ist olivgrün, geht aber auch ins Grau-, Gelb-, oder Braungrüne über, er ist dunkler gestrichelt und in der Mitte meist dunkler gefärbt als am Rande; er wird 6 - 12 cm breit. Die abziehbare Oberhaut erscheint nur bei jungen Exemplaren mit fetzen der weißen, äußeren Hüllhaut bekleidet, die den Pilz in der Jugend ganz umschloss.

Dieser Knollenblätterpilz hat keine Warzen und wird bald völlig kahl. Sie ist bei feuchtem Wetter klebrig; trocken wird sie matt oder etwas glänzend und feinfasrig.

Die weißen, freistehenden Blätter sind oft schwach grünlich. Ihr Ansatz am Stiel ist gleichmäßig angeordnet.

Der weiße biegsame Stiel ist meist mit blassgrünen Flecken oder flockigen Schüppchen versehen und trägt am Grunde eine dauerhafte, weit abstehende, weißhäutige Wulstscheide, die die dicke Knolle umkleidet und auch an älteren Pilzen gewöhnlich noch deutlich zu sehen ist.

Oben, über dem zarthäutigen, weißen Ring ist der Stiel wie bei allen Amanita-Arten fein eingedrückt liniiert; er wird 6 bis 12 cm hoch und ist im Alter oben hohl.

Der Geruch ist schwach süßlich und erinnert gar nicht an den des gelblichen Knollenblätterpilzes; der Geschmack ist unbedeutend.

Dieser Knollenblätterpilz wächst vorwiegend in Laubwäldern und Gebüschen, in denen er nicht selten im Sommer und Herbst zu finden ist. Seltener kommt er in gemischten und Nadelwäldern vor. Er findet sich dort am Rande der Gehölze und verschwindet schon Ende September.

Der grüne Knollenblätterpilz ist wohl ebenso giftig, wie der gelbliche und wie der Frühlings-Knollenblätterpilz. Er ist jedoch weniger gefährlich, da wegen seiner grünlichen Farbe Verwechslungen mit Champignons kaum vorkommen.






 



Knollenblätterpilz Amanita ... Knollenblätterpilze variieren sehr in ihren Farben
Das ist der giftige gelbliche Knollenblätterpilz [Amanita mappa, Amanita citrina]- neben diesem gibt es noch weitere Formen dieser tödlich giftigen Pilze: der Kegelhütige Knollenblätterpilz [Amanita virosa], mit weißlichem spitzem Hut; Narzissengelber Wulstling [Amanita gemmata] er sieht wie ein gelber Fliegenpilz aus;

der Weiße - oder auch Frühlings-Knollenblätterpilz ist besonders gefährlich, weil er schon im Frühling und Sommer in den Wäldern gedeiht. Dieser kann leicht mit dem Schaf-Champignon verwechselt werden. Der Weiße Knollenblätterpilz ist aber seltener, er besitzt eine ziemlich große häutige Scheide und er hat einen schwach unangenehmen Geruch.
Amanita Pantheriana Pantherpilz Giftig Amanita pantheriana, Pantherpilz, Giftig
Amanita Pantheriana Pantherpilz Giftig
Amanita Muscaria Fliegenpilz Giftig Amanita muscaria, Fliegenpilz, Giftig
Fliegenpilz, Amanita muscari: der bekannte Fliegenpilz, der zu den schönsten Zierden unserer Wälder gehört, hat einen leuchtend scharlachroten oder feuerroten, zuweilen auch gelbroten Hut, der eine breite von 8 bis 20 cm erreicht.

Geruch und Geschmack sind angenehm, der Nachgeschmack etwas widerlich. Der schöne Pilz wächst im Sommer und Herbst gemein in lichten Wäldern, besonders in Nadelwäldern, in Birkenwäldchen, Gebüschen, auf Heiden und geht im Hochgebirge bis zur Baumgrenze empor.

Der Fliegenpilz ist schon seit dem Altertum allgemein als Giftpilz bekannt. Es sind früher mehrfach schwere, aber sehr selten tödliche Vergiftungen durch ihn festgestellt worden, doch ist der Fliegenpilz weit weniger gefährlich, als seine Verwandten, die Knollenblätterpilze.